Wir sind immer noch sprachlos — am Freitag war es endlich soweit: Unser Kindergarten in Mityana wurde feierlich eingeweiht.
Mit strahlenden Gesichtern und großer Dankbarkeit haben wir diesen Moment gemeinsam mit der CityChurch, unserer Partnerorganisation PMCO und vielen Unterstützenden gefeiert — vor Ort und aus der Ferne. Inzwischen ist der Kindergarten mit 80 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren voll im Betrieb.
Ein Fest für das ganze Dorf
Für die Kinder war der Tag vor allem eins: ein Fest. Es gab eine Torte mit Buchstaben und Zahlen, einen Ballonbogen vor dem frisch gestrichenen Gebäude, Kinderschminken, eine Hüpfburg auf der Wiese — und Eis, das an diesem heißen Nachmittag schneller schmolz, als die Kleinen essen konnten.
Neben dem Eingang stehen drei Wörter an der Wand: Faith, Hope, Love. Sie sind seitdem auf fast jedem Foto zu sehen, das von hier kommt.
Ein Zuhause für Kinder: von Anfang an durchdacht
Im Laufe des Jahres wurde das Gebäude vollständig fertiggestellt — und ist weit mehr als ein Ort zum Lernen:
Was gebaut wurde
- Drei Gruppenräume mit kindgerechten Tischen, Stühlen, Matten und Spielmaterial
- Ein zentraler Aufenthaltsraum für Mahlzeiten, Spielzeiten, Elternabende und Versammlungen
- Ein Spielplatz aus lokalen, robusten Materialien
- Sanitäreinrichtungen alters- und geschlechtergerecht, mit eigener Einheit für das Team
- Stromanschluss ans örtliche Netz — Licht, Ventilatoren, Strom für Küche und Büro
Ein besonderes Augenmerk lag auf der kulturell passenden, lokalen Ausstattung: Uniformen für Kinder und Mitarbeitende wurden mit Schneiderinnen aus der Region gefertigt — das stärkt das Gemeinschaftsgefühl und die lokale Wirtschaft gleichermaßen. Die Lehrkräfte wurden mit professioneller Kleidung ausgestattet, alle Räume mit didaktischem Material für Vorschule, Hygiene, Sprachförderung und soziales Lernen.
Gebaut mit dem Dorf, nicht nur im Dorf
Was uns besonders bewegt: Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung. Eltern halfen beim Bau, Jugendliche gestalteten den Spielplatz mit, lokale Handwerker setzten das Projekt um. Dadurch sind von Anfang an Verantwortung und Identifikation entstanden — die beste Grundlage für Nachhaltigkeit.
Ein Ort entsteht nicht mit der Einweihung, sondern dadurch, dass ihn jemand zu seinem macht.
Eure Unterstützung hat all das möglich gemacht
Dieser Kindergarten ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis von unermüdlichem Mittragen — durch Gebete, Spenden und Patenschaften. Ihr habt daran geglaubt, und ihr habt möglich gemacht, dass Kinder, die sonst kaum Chancen gehabt hätten, jeden Tag an einen sicheren Ort der Bildung und Geborgenheit kommen.
Danke an jede und jeden Einzelnen von euch. Wo jeder Euro gelandet ist, steht in unseren Jahresberichten.


