Vor einem Jahr haben wir unseren Kindergarten eröffnet. Zwölf Monate später durften wir dieses Jubiläum vor Ort feiern — ein Teil unseres Teams, insgesamt 15 Personen, ist dafür aus Deutschland angereist.
Es war uns wichtig, diesen Moment gemeinsam mit den Kindern und dem lokalen Team zu erleben. Nicht als Besuch, sondern als Tag, an dem alle dasselbe machen.
Ein Tag für die Kinder
Für die Kinder haben wir verschiedene Stationen vorbereitet: Schminken, Basteln, Malen, Reise nach Jerusalem und kleine Jonglier-Stationen. Es wurde viel gelacht, ausprobiert und einfach gespielt. Genau so, wie es sein sollte.
Ein besonderes Highlight war das gemeinsame Essen. Für diesen Tag gab es ein extra gutes Festessen, inklusive Hähnchen und vielen verschiedenen Salaten — für viele Kinder etwas ganz Besonderes. Die Freude darüber war deutlich zu spüren und hat den Tag für alle nochmal abgerundet.
Was uns besonders bewegt hat
Die erste Kindergartengruppe ist inzwischen eingeschult. Viele dieser Kinder wirken heute auffallend lebhaft, offen und selbstbewusst: Sie treten sicherer auf, beteiligen sich aktiver und gehen deutlich unbefangener auf andere zu.
Das ist nicht selbstverständlich. In vielen Fällen wachsen Kinder hier eher zurückhaltend auf und lernen früh, sich anzupassen und im Hintergrund zu bleiben. Umso deutlicher sieht man, welchen Unterschied ein früher Zugang zu Bildung, Förderung und einem geschützten Umfeld macht.
Der Kindergarten bietet nicht nur Betreuung — er prägt, wie diese Kinder auftreten.
Ein Jahr in Zahlen
- März 2025 — Eröffnung, seitdem durchgehend im Betrieb
- 80 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren
- 15 Personen aus dem deutschen Team sind zur Feier angereist
- erste Gruppe inzwischen in der Schule
Danke für die Unterstützung
Dieser Kindergarten wäre ohne Unterstützung nicht möglich gewesen. Wir möchten uns bei allen bedanken, die das Projekt mittragen — durch Spenden, Patenschaften oder auf andere Weise. Ihr ermöglicht, dass dieser Ort bestehen kann und weiter wächst.
Blick nach vorne
Das erste Jahr war ein wichtiger Schritt, und gleichzeitig sehen wir, wie viel Potenzial noch vor uns liegt. Als Nächstes kommen ein Medizin-Truck und ein Schul-Truck: medizinische Versorgung und der Weg zur Schule für Regionen, in denen beides schwer erreichbar ist. Flexibel, direkt und dorthin, wo es am dringendsten gebraucht wird.


